Bezirkselternausschuss Schule – Berlin Lichtenberg


News

  • Zuständigkeiten bei Extremwetterlagen und Winterdienst an Schulen

    Der Bezirkselternausschusses Lichtenberg nimmt Bezug auf den Bericht des Bezirksamtes an
    den Ausschuss für Schule und Sport vom 10. Februar 2026, hier auf Punkt I.1
    „Extremwetterlage/Winterdienst an Schulen“.

    Unter diesem Punkt wird ausgeführt, dass die Entscheidung über Absperrungen von Schulflächen
    der jeweiligen Schulleitung obliege und es sich dabei um eine schulinterne Angelegenheit handele.
    Diese Darstellung sehen wir mit Sorge, da sie aus unserer Sicht die tatsächlichen Zuständigkeiten
    sehr verkürzt und die Verantwortung des Schulträgers nicht ausreichend widerspiegelt. Auch
    werden hier Schulen in ihrer Entscheidung bildlich alleine gelassen. Die Verantwortung auf die
    Schulen zu geben, wird den Eigentümerpflichten nicht gerecht.

    Die Verkehrssicherungspflicht für Schulgrundstücke liegt eindeutig beim Bezirk. Dies umfasst
    sowohl die bauliche Sicherheit als auch die Organisation und Kontrolle des Winterdienstes. Die
    Schulen – insbesondere die Schulleitungen – sind nicht Eigentümer der Liegenschaften, sondern
    Nutzerinnen im Rahmen der ihnen zugewiesenen Aufgaben.

    Richtig ist, dass Schulleitungen im Rahmen ihrer Aufsichtspflicht kurzfristig organisatorische
    Maßnahmen zur Gefahrenabwehr treffen dürfen und müssen, etwa durch temporäre Sperrungen
    einzelner Flächen. Dies stellt jedoch keine Übernahme der strukturellen Verantwortung für die
    Verkehrssicherheit dar, sondern ist eine Notfallmaßnahme im laufenden Schulbetrieb.
    In den vergangenen Wochen waren an einem großen Teil der Lichtenberger Schulen Schulhöfe
    oder größere Teile der Schulgelände dauerhaft über mehrere Wochen oder wiederholt – auch in
    den Ferienspielen – gesperrt und sind es teils noch immer. Aus Sicht der Elternschaft ist klar
    ersichtlich, dass Organisation und Umsetzung des Winterdienstes nicht in ausreichendem Maße
    gewährleistet waren.

    Gerade in den Pausen brauchen Kinder sichere Flächen für Bewegung, Spiel und gemeinsames
    Toben. Schulhöfe sind keine Nebensache, sie sind wichtige Orte für Gesundheit und Entwicklung.
    Wir bitten daher, noch einmal zu prüfen, welche Möglichkeiten bestehen, um die Sicherheit auf
    den Schulhöfen im nächsten Winter zu erhöhen und das Engagement für die Gesundheit unserer
    Kinder zu stärken.

    Gerade in Zeiten zunehmender Extremwetterlagen halten wir es für notwendig, dass der Bezirk
    Verantwortung übernimmt und einen Winterdienst für die Schulhöfe ausschreibt. Sollte ein
    Winterdienst aus bezirklichen Mitteln nicht möglich sein, sind Gelder entsprechend vom Land
    einzufordern.

    Beschluss vom 16.02.2026

    Bezirkselternausschuss Lichtenberg

  • Aussetzung der Präsenzpflicht an Berliner Schulen am 9. Januar 2026

    Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 08.01.2026
    Angesichts der für Freitag, den 9. Januar, angekündigten extremen Wetterlage mit star-
    kem Schneefall, möglichen Verwehungen und Glätte hat die Senatsverwaltung für Bil-
    dung, Jugend und Familie auf der Grundlage der AV Schulbesuchspflicht entschieden,
    die Präsenzpflicht an den Berliner Schulen für diesen Tag auszusetzen.

    Eltern und Erziehungsberechtigte haben damit die Möglichkeit, auch kurzfristig zu ent-
    scheiden, ob ihre Kinder am 9. Januar am Präsenzunterricht teilnehmen oder in Anbe-
    tracht der Wetterlage vorsorglich zu Hause bleiben. Eine formlose schriftliche Mitteilung
    der Eltern an die Schule ist hierfür ausreichend.

    Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ermöglicht damit den Eltern und
    Sorgeberechtigten eine eigenverantwortliche Einschätzung des individuellen Schulwegs
    unter Berücksichtigung der aktuellen Wetterlage.

    Nach den derzeitigen Informationen des Deutschen Wetterdienstes kann der Schulbetrieb
    ab dem kommenden Montag wieder regulär stattfinden.

    Die Kitaträger werden gesondert informiert.

  • Beschluss: Umstrukturierungen an der Matibi-Schule stoppen

    Der Bezirkselternausschuss Lichtenberg bittet Schulleitung und Schulaufsicht von den kurzfristig bekannt gegebenen Umstrukturierungen an der Matibi Grundschule zum nächsten Schuljahr Abstand zu nehmen und nach den Sommerferien gemeinsam mit der Schulgemeinschaft nach Lösungen zu suchen.

    Es ist den Schüler*innen und Eltern an Haupt- und Filialstandort nicht vermittelbar, warum ihre Kinder künftig bis zu 3 km Schulweg auf sich nehmen sollen. Sie fordern zu Recht ein Handeln vorrangig im Sinne der Kinder der Schule.

  • Stellungnahme des Bezirkselternausschusses Lichtenberg zum letzten Schulgesetzentwurf

    Wir danken der Senatorin Frau Günther-Wünsch für die Vorstellung der Eckpunkte des Schulgesetzentwurfs (Stand Februar) auf der Februar-Sitzung. Nach ausführlicher Beschäftigung mit den aktuell angedachten Änderungen, nimmt der Bezirkselternausschuss wie folgt Stellung:

    Die Abschaffung des Probejahrs an Gymnasien als auch der neu angedachte Übergang auf Gymnasien sieht der Bezirkselternausschuss überwiegend kritisch. Weder die geschaffene Zugangsbeschränkung auf Gymnasien, noch die in diesem Verfahren angedachten regionalen Vergleichsarbeiten finden im Bezirkselternausschuss eine Mehrheit.

    Anders sieht es bei der Einführung des 11. Pflichtschuljahres aus. Auch wenn viele Punkte noch nicht ausgearbeitet sind, so spricht sich eine klare Mehrheit dafür aus.

    Gar keinen Anklang findet im Bezirkselternausschuss die Neuregelung zum Religionsunterricht. Lediglich 2.5% der Mitglieder konnten sich dafür erwärmen. Die Mehrheit ist zu etwa jeweils gleichen Teilen für die Beibehaltung des Status Quo bzw. für eine grundsätzliche Abschaffung des Religionsunterrichtes an öffentlichen Schulen.

  • Schulwegportal Lichtenberg

    Passend zum Schuljahresanfang startet der Bezirkselternausschuss Lichtenberg ein Portal zur Optimierung der Schulwegsicherheit. Es bietet viele Informationen zum Thema Schulwegsicherheit inkl. Gefahrenstellen, Unfalldaten und der Option auf problematische Stellen interaktiv auf einer Online-Karte hinzuweisen.

    https://berlin.schulwegportal.de/

    Alle Meldungen werden gesammelt und wahlweise mit der bezirklichen AG Schulwegsicherheit oder den Präventionsbeauftragten der beiden Lichtenberger Polizeiabschnitte bewertet.
    Ebenfalls enthalten ist die Beta-Version eines Routenplaners, welcher künftig Strecken anhand einer Risikobewertung vorschlagen wird.

  • Das fängt ja gut an!

    Liebe Eltern,

    gestern hatten dann auch die Erstklässler ihren ersten regulären Schultag. Doch neben den vielen tollen Einschulungsfeiern sind gleich zum Schuljahresstart viele Dinge geschehen, welche absolut nicht feierlich sind.

    Wir hatten uns bereits in der Sitzung Ende des letzten Schuljahres darauf verständigt, eine rasche Umsetzung der Kapazitätserweiterung an der Oberseeschule zu fordern.

    In einer Ausschusssitzung des Ausschusses Schule- und Sport der BVV ging es auch vor den Ferien hoch her, da Schulstadträtin Frau Dr. Gocksch den MEB wieder infrage stellte. Die umliegenden Schulgemeinschaften, welche dringend auf Entlastung angewiesen sind, waren davon verständlicherweise nicht erfreut und machten ihrem Ärger Luft.

    Dabei kommt das Ganze nicht ganz überraschend – hatten sich Herr Schaefer (CDU) und Herr Pätzold (CDU) doch vor der letzten Wahl für eine Verhinderung der Kapazitätserweiterung starkgemacht.

    Ende August bekamen einzelne Schulleitungen von Fr. Dr. Gocksch eine kurzfristige Einladung um schulorganisatorische Maßnahmen zu besprechen. Der Plan der Schulstadträtin sah vor, für Klassenstufen aus der Schule am Orankesee in der Schleizer Straße eine Filiale zu eröffnen, ebenso für Klassenstufen aus der Brodowinschule. Zusätzlich sollte in der Schule an der Allee der Kosmonauten eine Filiale für Klassen aus der Gutenbergschule eröffnet werden. Zwischen den Schulen liegen teils über 3 km, welche Lehrkräfte hätten pendeln sollen. Auf dem kleinen Hortgrundstück gegenüber der Oberseeschule hätten 100 Schüler*innen zusätzlich Platz finden sollen in Stapelbauweise mit einer Gymnastikhalle (der MEB hätte 216 Plätze geboten). Eine Idee, welche vom Baustadtrat Herrn Hönicke ganz schnell wieder als nicht umsetzbar zurückgeholt wurde. Eine vorherige Absprache gab es hier nicht.

    Es waren jedoch keineswegs alle betroffenen Schulleitungen eingeladen, so auch z.B. nicht die Schulleitung der Schleizer Str. an der nach Plan von Frau Dr. Gocksch ja drei Schulen unter einem Dach Platz finden sollten. Ebenfalls erst auf Wunsch der Schulleitungen hinzugezogen wurde die Lichtenberger Schulaufsicht, welche für schulinterne Maßnahmen dieser Art maßgeblich mit zuständig ist. Das Schulamt saß gar nicht mit am Tisch, obwohl genau dieses für die Schulplatzvergabe im Bezirk zuständig ist. Es schien auch nicht einmal eingeweiht in die Pläne. Auf Nachfragen zuvor wusste man von neuen Plänen dort noch nichts.
    Selbstredend sahen die Schulleitungen in diesem Plan keine Entlastung. Schließlich würde statt einer Entlastung eine organisatorische Katastrophe auf sie zugekommen. Lehrkräfte hätten ständig zwischen den Standorten pendeln müssen und die Schüler*innen für viele Aktivitäten auch. Über Jahre aufgebaute Schulprogramme und andere schulische Konzepte wären teils für die Katz.

    Ganz zu schweigen von der Schleizer Straße, welche noch immer Baustelle ist – weder Schulhof, Sporthalle noch Möbel hat. Ohne Möbelspenden aus einer anderen Schule wären hier nicht einmal die Räume für die Erstklässler bezugsfertig gewesen. Davon unbeirrt hätte die Schule umgehend voll belegt werden sollen – mit drei Schulen, und damit natürlich auch drei Kollegien etc., unter einem Dach. Der Aufbau eines vernünftigen Schulkonzeptes und einer eigenen Identität der neu gegründeten Schule in der Schleizer Straße wären damit nahezu unmöglich. Gebaut wurde die Schule um den Mehrbedarf durch das dort entstehende neue Wohnviertel abzudecken. Wo sollen diese Kinder dann in den Folgejahren Platz finden?

    Während bei diesen Gesprächen noch von einer Idee die Rede war, wurde alles nahezu zeitgleich am Abend desselben Tages bereits als von Frau Dr. Gocksch beschlossen verkündet – ohne Zustimmung der Schulen, ohne Zustimmung der Schulaufsicht, gegen die immer wieder geäußerte fachliche Einschätzung und scheinbar auch ohne Wissen des Schulamtes, gegen einen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung und ohne deren Wissen, gegen Beschluss des Bezirksamtes, gegen Beschluss des Bezirksschulbeirates, entgegen §13 Bezirksverwaltungsgesetz … Eingeweiht schienen lediglich die eigenen Parteikolleg*innen.

    All das brachte Frau Dr. Gocksch aber nicht von ihrem Plan ab. Auf der folgenden BVV-Ausschusssitzung des Ausschusses Schule und Sport verteidigte sie ihren Plan, während draußen hunderte Lichtenberger Eltern und Lehrkräfte lautstark dagegen protestierten. Auch diese Sitzung hatte am Ende nur diesen einen inhaltlichen Tagesordnungspunkt und auch hier drückten Schulleitungen, Eltern, Schulaufsicht, BEA und BSB deutlich ihr Missfallen aus. Wie Frau Dr. Gocksch einräumte, bezeichnete ein Mitarbeiter der Schulaufsicht ihre Ideen bei besagtem Treffen ihr gegenüber sogar deutlich als „Schwachsinn“. Klatschen war auf der Sitzung verboten, aber in diesem Moment hat es bei vielen Anwesenden in den Händen erkennbar gezuckt. Jeder der länger dabei ist weiß, dass so eine klare Äußerung der Schulaufsicht zu einem politischen so aufgeladenen Sachverhalt selten, ja vielleicht einmalig, ist.

    Die Verhinderung eines finanzierten, genehmigten und benötigten Ergänzungsbaus an der Oberseeschule ging dann im Bildungsausschuss des Abgeordnetenhauses auch dem für Schulbau in Berlin zuständigen Staatssekretär Dr. Kühne (ebenfalls CDU) zu weit und empfahl ein Festhalten an der Umsetzung des MEBs.

    Auch die anderen Fraktionen in der Zählgemeinschaft mit der CDU in der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung konnten dem Treiben nicht länger zusehen und missbilligten in der letzten Bezirksverordnetenversammlung am Donnerstag das Verhalten von Schulstadträtin Frau Dr. Gocksch, woraufhin die CDU am Tag danach die Zählgemeinschaft mit Grünen und SPD aufkündigte.

    Wie es in Lichtenberg nun weitergeht, werden wir sehen. Die Berliner Zeitung sprach am Samstag in ihrem Artikel „Geheimplan für die ‚Kuschelschule'“ von einem „Lehrstück über Demokratie und Widerstand“. Ob jedoch auch Lehren aus dem Lehrstück gezogen werden, muss sich noch zeigen. Zwar hat Frau Dr. Gocksch am Freitag ihren Bezirksamtskolleg*innen bekannt gegeben, die schulorganisatorischen Maßnahmen nicht weiterzuverfolgen. Zum MEB ist aber nichts bekannt. Angefragt bei der SenBJF ist so weit vielleicht noch immer eine Verlegung des MEBs.

  • Pressemitteilung: Fehlende Oberschulplätze

    Heute könnten die ersten Bescheide zu den Schulplätzen Klasse 7 bei den Schüler*innen und Eltern ankommen. Trotz großer Anstrengungen des Lichtenberger Schulamtes konnte auch dieses Jahr nicht allen Schüler*innen ein ihnen zustehender Schulplatz an der gewünschten Schulform angeboten werden. Es gibt schlicht nicht genügend Schulplätze in Berlin, um die Bedarfe überhaupt, und vor allem auch wohnortnah zu decken. Überfüllte Schulen und überfrequentierte Klassen sind da schon mit einkalkuliert.

    Auch ein Notenschnitt von 1,1 war dieses Jahr für Lichtenberger Schüler*innen kein Garant mehr, einen Schulplatz an einer der vorab gewählten drei Wunschschulen zu bekommen. Da lernen Schüler*innen nun 6 Jahre lang unter teils enormem Druck bis ihnen die Köpfe qualmen und landen dann, wenns blöd läuft, mit Gymnasialwunsch dennoch an einer ISS ohne gymnasialer Oberstufe mit 80min Fahrtzeit je Richtung am anderen Ende der Stadt. Was soll daraus das Learning für die Schüler*innen sein?

    – Ca. 250 Lichtenberger Schüler*innen (etwas mehr als 10%) werden das neue Schuljahr nicht an einer von ihnen gewählten Schule beginnen können.
    – Sie werden teils auch an Schulen anderer Bezirke verteilt (Charlottenburg, Reinickendorf, Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg, Marzahn-Hellersdorf).
    – voraussichtlich 42 Schüler*innen werden an einer ISS in die Sekundarstufe starten müssen, statt am Gymnasium.

    Für die Platzvergabe an Oberschulen gibt es ein berlinweit einheitliches Verfahren. Einschulungsbereiche wie für Grundschulen gibt es für Oberschulen nicht. Geht es um die Entfernung, wird von Landesseite gern darauf verwiesen, dass es im Oberschulbereich keine Einschulungsbereiche gibt. Geht es um die Anerkennung von Bedarfen, wird dann aber wieder auf Bezirksebene geschaut. Da Lichtenberg aber in erheblichem Maße Schüler*innen aus anderen Bezirken aufnimmt, reichen am Ende weder die Plätze, noch wird zusätzlicher Bedarf anerkannt.

    Hätten Bezirk und Lichtenberger Schulleitungen nicht so große Anstrengungen unternommen, an fünf Lichtenberger Schulen (trotz teils bereits bestehender deutlicher Überbelegung) noch 8 zusätzliche Klassen zu eröffnen, würde es noch einmal deutlich dramatischer aussehen.

    Politik und die zuständigen Senatsverwaltungen sind gefordert, die steigenden Schulplatzbedarfe endlich gebührend anzuerkennen, Willkommensklassen in die Bedarfsfeststellungen mit einzubeziehen und natürlich endlich richtig Dampf zu machen bei der Berliner Schulbauoffensive. Dabei gilt es ausnahmslos alle Bezirke in die Pflicht zu nehmen mitzuwirken und Grundstücke für den Schulbau bereitzustellen, statt für Luxuseigentumswohnraum.

  • Forderungskatalog beschlossen

    Wir haben auf unserer letzten Sitzung am 08.06.2023 einen Forderungskatalog beschlossen.
    – Lichtenberger Schulen sind ohne weiteren Verzug baulich und fachlich so zu ertüchtigen, dass an jeder Schule eine inklusive Beschulung in entsprechender Qualität stattfinden kann.
    – Die Schulaufsicht soll auf eine landesweite gerechte Steuerung von Lehrkräften hinarbeiten.
    – An den Schulen soll bei der Gewaltprävention und -intervention noch entschlossener gehandelt werden.
    – Es soll auf eine rekommunalisierte Schulreinigung hingearbeitet werden.
    – Jede Lichtenberger Schule soll einen Caterer für das Schulmittagessen bekommen. Das Schulamt ist gefordert, sich mit neuer Ausschreibung abermals dafür einzusetzen, dass keine Oberschule ohne Caterer bleibt.
    – Vor den Lichtenberger Grundschulen soll es zur Erhöhung der Schulwegsicherheit ein Halteverbot geben.
    – Im Umfeld von Schulen soll Tempo 30 angeordnet werden oder Lichtsignalanlagen installiert werden um die Straßenquerung zu sichern.
    – Es soll darauf geachtet werden, dass möglichst alle Lichtenberger Schulen zustehende Mittel des Digitalpaktes sinnvoll und komplett ausgeschöpft werden.
    – Sämtliche Schulsanierungen müssen im derzeit geplanten Rahmen umgesetzt werden.
    – Es soll mehr Augenmerk auf die Vermittlung von Medienkompetenz an Schulen gelegt werden.

  • Alles im Grünen Bereich?

    Der Bezirkselternausschuss Lichtenberg kritisiert mit Nachdruck die aktuelle Corona-Schulpolitik von Bezirk und Land. Wir fordern „Mut zur Ehrlichkeit“!

    In den Musterhygieneplänen heißt es zu Stufe grün: „Es besteht in der Regel kein oder nur einzelfallbezogenes Infektionsgeschehen in der einzelnen Schule.“ Wie kann es sein, dass sich mit einer einzigen Ausnahme alle (über 50) Schulen des Bezirks in dieser Stufe befinden?

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  • Pressemitteilung – Hilfe wir platzen 2.0

    2 Tage lang demonstrierten Lichtenberger Eltern und Schüler*innen Tag und Nacht vor dem Lichtenberger Rathaus – für mehr Schulbau im Bezirk und wohnortnahe Schulplätze für alle! Wir danken allen, die uns unterstützt haben, selbst im strömenden Regen vor dem Rathaus mit uns ausgeharrt haben, zur Kundgebung gekommen sind, mit uns zu eigenen leidvollen Erfahrungen zum Thema Schulplätze in den Austausch gegangen sind, uns aus Solidarität mit Essen und Getränken versorgt haben.

    Wie wichtig unsere Aktion war, zeigt sich auch an der Reaktion von Mitgliedern des Bezirksamtes, wenn sie mit Prognosen und Zahlen des vom Amt selbst beschlossenen Entwurf des Schulentwicklungsplans konfrontiert werden. Statt das Problem gebührend anzuerkennen, wird …

  • Hilfe wir platzen – Lichtenberger Schulen am Limit


    Wir laden zu einer Neuauflage zu unserer Protestaktion von vor 3 Jahren. Statt der versprochenen Entspannung damals, verschärft sich die Situation weiter. Die Schulen sind jetzt schon randvoll und die Not wird sich nach Planungen des Bezirks noch drastisch verschärfen.

    Mahnwache
    Mi, 15.09.2021 – 9 Uhr bis Do, 16.09.2021 – 16 Uhr

    Protestplakate basteln mit Kindern
    Mi, 15.09.2021 – 16 Uhr bis 18 Uhr

    Kundgebung
    und öffentliche Sondersitzung des Bezirkselternausschuss Schulen Lichtenberg
    Mi, 15.09.2021 – 18 Uhr bis ca. 20 Uhr

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  • Wie fehlende Schulplätze über Schicksale entscheiden

    Auch dieses Jahr gelang es wieder nicht, Schüler*innen einer ihrer zumeist wohnortnahen drei Wunschschulen zuzuordnen. Mehr noch, auch die gewünschte Schulform oder Sprachenfolge fand häufig keine Berücksichtigung. In diesen Fällen ist damit die Entscheidung über den Schulabschluss bereits Jahre vor Schulende gegen den von den Schüler*innen angestrebten Abschluss gefallen, da dieser an der zugeordneten Schule häufig nicht möglich ist.

  • Ferien bis zum 10. Januar?

    Aktuell gehen Informationen um, dass die Ferien bis zum 10. Januar verlängert werden. Das ist soweit *noch nicht beschlossen*, aber es gibt in der Senatsverwaltung Überlegungen dazu, wie die Umsetzung in diesem Fall aussehen könnte. Aus einem aktuellen Schreiben geht folgendes hervor:
    · 04.01.2021, Rückmeldung des pädagogischen Personals an die Schulleitung zu individuellen Erkrankungen / Dienstantritt,
    · ab 05.01.2021, Abstimmungen zwischen regionaler Schulaufsicht und Schulleitungen zur personellen Situation,
    · 04.01.2021 bis 06.01.2021, Rückmeldungen der Eltern bzw. der Schüler*innen zu Covid19-Fällen,
    · 07.01.2021, regulären Einstufungsgespräch zwischen Schulaufsicht und Gesundheitsamt
    · ab 11.01.2021 Unterricht gemäß Einstufung im Stufenplan
    · weiterführende Schulen können freiwillig bis 15.01.2021 Hybridunterricht anbieten
    · für die Woche 04.01. bis 08.01.2021 wird die Ferienbetreuung fortgesetzt

  • Schärfere Maßnahmen an weiterführenden Schulen ab Mittwoch

    Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat folgende neue Regelungen ab Mittwoch festgelegt:

    1.) „Ab Mittwoch, den 18.11.2020, gilt an allen weiterführenden und beruflichen Schulen im Land Berlin eine (vollständige) Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) für alle Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte pädagogische und nichtpädagogische Personal. Diese Pflicht betrifft das gesamte Gebäude sowie die Freiflächen des Schulgeländes und gilt auch im Unterricht. Der Musterhygieneplan wird entsprechend angepasst.“

    2.) „Beginnend ab Mittwoch, den 18.11.2020, wird an allen weiterführenden Schulen der Beginn des Unterrichts über einen Zeitraum von zwei Stunden gestreckt, so dass nur Teile der Schülerschaft zeitgleich den öffentlichen Nahverkehr nutzen und in der Schule eintreffen. Die erforderlichen schulorganisatorischen Maßnahmen sind so zu gestalten, dass im Lauf der kommenden Woche alle Jahrgänge verbindlich in den versetzten Unterrichtsbeginn eingebunden sind.“

  • Corona Umfrage

    Zu kaum einem Thema gehen die Meinungen soweit auseinander, wie bei der Strategie zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Leider holt uns das Thema aktuell mit neuen Rekordständen bei den Infektionszahlen wieder ein.
    Um uns ein besseres Bild darüber machen zu können, welche Strategien Schulen verfolgen und welche Strategien im Einzelnen Eltern, Lehrkräfte und Schüler*innen für vielversprechend halten, anbei eine kleine Umfrage.
    Gern darf diese Umfrage auch in die Schulgemeinschaften getragen werden.
    Zur Umfrage:
    https://survey.beas-lichtenberg.de/index.php/294962

  • Nachholen der Radfahrprüfung

    Pandemiebedingt konnten/können die in der Grundschulverordnung verankerten Radfahrprüfungen in diesem Schuljahr in den meisten Fällen nicht wie geplant stattfinden – entweder weil die Jugendverkehrsschulen geschlossen waren bzw. bis Schuljahresende nicht mehr die entsprechenden Ressourcen haben, Schulen aktuell dem Präsenzunterricht in den Kernfächern den Vorrang geben, Schulen aktuell die personellen Ressourcen nicht haben oder unter den aktuellen Bedingungen den ÖPNV nicht nutzen wollen, um zur Jugendverkehrsschule zu gelangen. Wir bitten die Schüler*innen den praktischen Teil der Radfahrprüfungen, sowie Radfahrübungen im nächsten Schuljahr im Rahmen der Verkehrserziehung an den Jugendverkehrsschulen nachholen zu lassen und bestandene Prüfungen entsprechend der Grundschulverordnung auf den Zeugnissen zu vermerken.

  • Coronavirus: Schulorganisatorische Maßnahmen zum Start von Grundschule, ISS / Gemeinschaftsschule, Gymnasium, Schulen mit sonderpädagigischem Förderschwerpunkt

    Regelungen für die Primarstufe:
    Primarstufe_CoV-2-Organisation-des-Schuljahres_2020_04_23-x.pdf

    Regelungen für ISS und Gemeinschaftsschule:
    ISS_GemS_Organisation-des-Schuljahres-x.pdf

    Regelungen für die Gymnasien:
    Gymnasien_CoV-2-Organisation-des-Schuljahres_2020_04_23-x.pdf

    Regelungen für Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt:
    Schulen-m-sp-Förderschwerpkt_CoV-2-Organisation-des-Schuljahres_-2020_04_23-final-x.pdf

  • Coronavirus: Schriftliche MSA-Prüfungen ausgesetzt

    Die drei schriftlichen MSA-Prüfungen (samt der mündlichen Prüfung)
    werden in diesem Jahr aufgrund der besonders angespannten Situation an den Schulen ausgesetzt. Die noch ausstehenden MSA-Präsentationsprüfungen hingegen finden statt. Somit erhalten diese Schüler*innen dennoch ein eigenes MSA-Prüfungszeugnis und auch die 1300 IBA-Schülerinnen und Schüler ein eigenes Zertifikat.

    20200422-MSA-Pruefungen-PM.pdf

  • Coronavirus: Letzte Informationen aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

    Schreiben an die Schulleitungen zur schrittweisen Öffnung der Schulen
    2020-04-16-sl-schreiben-corona.pdf

    Pressemitteilung von gestern Abend zu den Schulöffnungen
    Schulöffnung-PM.pdf

    Schreiben von heute zu Einschulungsuntersuchungen und
    Zurückstellungen
    ESU-Anträge-auf-Zurückstellung-vom-Schulbesuch-2020_21-x.pdf

    Schreiben der SenBJF von heute zu Leistungsbewertungen im Bereich Q2
    Leistungsbewertung-Q2-2020-04-17-x.pdf

    Informationen zu Personaleinsatz bei Prüfungen und Wiederaufnahme des Schulbetriebs
    20200417-personaleinsatz-corona-x.pdf

  • Coronavirus: Senatorin Frau Scheeres reagiert mit einem Schreiben auf die anhaltenden Schülerproteste zu den Prüfungen

    Nach anhaltend heftigem Protest Berliner Schüler reagiert die Senatsverwaltung nun mit einem Schreiben darauf. Wie der RBB berichtet, sind nach Angaben des Landesschülerausschusses, bereits viele hundert Protestmails bei Frau Scheeres eingegangen. Während die KMK als auch die Senatsverwaltung weiter zu Prüfungen während der Coronakrise stehen, laufen viele Schüler*innen dagegen Sturm.

    2020-04-09-Brief-Senatorin-Schülerinnen-und-Schüler.pdf